Artikel

3D-Visualisierung und Zusammenarbeit in der Industrie: Häufig gestellte Fragen für Unternehmensteams

BEX CROSS / UNITY TECHNOLOGIESContributor
May 21, 2026
Unity Asset Transformer
Diese Website wurde aus praktischen Gründen für Sie maschinell übersetzt. Die Richtigkeit und Zuverlässigkeit des übersetzten Inhalts kann von uns nicht gewährleistet werden. Sollten Sie Zweifel an der Richtigkeit des übersetzten Inhalts haben, schauen Sie sich bitte die offizielle englische Version der Website an.

Sehen heißt glauben. Wenn Teams in der Industrie genau sehen können, was sie entwickeln, treffen sie bessere Entscheidungen, erkennen Fehler früher und bringen Produkte schneller auf den Markt. Dennoch haben viele Organisationen mit einer „Realitätslücke“ zu kämpfen. Designer und Ingenieure entwickeln die Produkte von morgen in komplexen 3D-Tools, doch der Rest des Teams muss sich mit flachen Dateien und statischen Präsentationen begnügen.

Vor kurzem haben wir ein Webinar zum Thema „Mehr als nur statische Zeichnungen“ veranstaltet: Erwecken Sie CAD-Dateien mit Unity zum Leben und zeigen Sie, wie Unity Industry diese Lücke schließt. Unity Industry ist unsere Tool-Suite für industrielle 3D-Visualisierung und Zusammenarbeit, die entwickelt wurde, um CAD- und BIM-Daten in gemeinsame interaktive Erlebnisse zu integrieren. Wir haben gezeigt, wie Unity Industry umfangreiche, komplexe Konstruktionsdateien in eine gemeinsam nutzbare, interaktive Webumgebung umwandelt. Das Publikum stellte zahlreiche Fragen dazu, wie diese Tools in der Praxis eingesetzt werden, um technische Hindernisse zu beseitigen und die Arbeitsabläufe fachübergreifend zu optimieren.

Wir haben die 10 häufigsten Fragen aus dem Webinar zusammengestellt. Ganz gleich, ob Sie als Führungskraft im Ingenieurwesen 3D-Kollaborationsabläufe evaluieren oder als Verantwortlicher für die digitale Transformation Innovationen vorantreiben möchten – diese Antworten helfen Ihnen dabei, zu verstehen, wie Sie Ihre Industriedaten optimal nutzen können.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Unity Industry unterstützt über 70 CAD-Formate und wandelt diese in ein einheitliches Format um, sodass alle Beteiligten an der industriellen 3D-Visualisierung und Zusammenarbeit teilnehmen können.
  • Pipeline Automation, Unity Asset Manager und Unity Cloud sorgen dafür, dass Laufzeitanwendungen ohne manuellen Nachbearbeitungsaufwand stets mit den aktuellen CAD-Quelldaten synchronisiert bleiben.
  • Sie können kollaborative 3D-Erlebnisse im Web, unter Linux, in XR-Umgebungen sowie in sicheren Umgebungen wie der Virtual Private Cloud (VPC) oder in einer lokalen Infrastruktur bereitstellen.
  • Vorlagen wie die„Industry Viewer Template“ und „Industry Fundamentals“ erleichtern die gemeinsame Überprüfung von Modellen, die Einbindung von IoT-Daten sowie die Entwicklung skalierbarer Digital-Twin- und Schulungsanwendungen.

1. Welche CAD-Formate unterstützt Unity Industry?

Wenn Ihre Teams auf spezialisierte Software angewiesen sind, die nicht miteinander kommunizieren kann, leidet die Zusammenarbeit darunter. Um dieses Problem zu lösen, setzt Unity Industry auf eine formatunabhängige Grundlage.

Wir unterstützen die gängigsten CAD-Formate, insgesamt mehr als 70. Dazu gehören AutoCAD-, Alias-, FBX-, Inventor-, Navisworks-, Revit-, CATIA-, Collada-, GLTF- und IGS-Dateien. Indem Sie diese unterschiedlichen Dateien in ein einziges, interoperables Format transformieren und standardisieren, stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten dieselben Inhalte anzeigen und gemeinsam bearbeiten können, unabhängig vom ursprünglichen Design-Tool.

2. Können wir das 3D-Modell automatisch aktualisieren, wenn sich die CAD-Quelldatei ändert?

Ja. Es ist entscheidend, Ihre Erfahrungen mit Ihren neuesten Entwürfen abzustimmen, um eine einheitliche Informationsquelle zu gewährleisten.

Dies können Sie mithilfe der Pipeline-Automatisierung erreichen. Wenn Sie eine Datei wie beispielsweise ein SolidWorks-Modell aktualisieren, können Sie eine Regel einrichten, die die Konvertierung automatisch in der Cloud ausführt. Mithilfe von 3D-Streaming wird das aktualisierte Asset direkt in Ihre Laufzeitanwendung übertragen. Die App erkennt die Änderung, zeigt eine Update-Benachrichtigung an und ermöglicht es den Nutzern, die neueste Version sofort herunterzuladen. Das bedeutet, dass Ihr Team keine Zeit damit verschwendet, veraltete Entwürfe durchzugehen. Sehen Sie sich außerdem die „Industry Viewer“-Vorlage an, die Ihnen eine sofort einsatzbereite Grundlage für die Erstellung kollaborativer, cloudbasierter 3D-Erlebnisse bietet.

3. Können wir CAD-Daten importieren und Transformationsregeln zur Laufzeit anwenden?

Das Asset Transformer Toolkit ist ein direkt im Editor integriertes Tool, mit dem Sie Ihre Assets vor dem Deployment vorbereiten und optimieren können. Sie müssen sich jedoch nicht auf den Editor verlassen, um Live-Updates zu erhalten.

Durch den Einsatz des Unity Asset Managers im Backend und der Pipeline-Automatisierung in der Cloud werden die aufwendigen Aufgaben automatisiert. Der Cloud-Dienst führt die Transformationen durch. Nach der Verarbeitung können Sie diese Assets mithilfe von Tools wie Unity Cloud Data Streaming direkt in Ihre Laufzeitanwendung streamen oder herunterladen. Dadurch erzielen Sie den Effekt eines Laufzeitimports, ohne dabei an Leistung einzubüßen.

4. Wie können Ingenieurteams Modelle gemeinsam prüfen und besprechen?

Die gemeinsame Überprüfung von Entwürfen ist entscheidend, um Innovationsengpässe zu beseitigen. Unity Industry bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten.

Sobald Sie Ihre Assets im Unity Asset Manager hochgeladen haben, können Teams die Modelle direkt prüfen und kommentieren, ohne dass dafür zusätzliche Einstellungen erforderlich sind. Für noch intensivere Überprüfungen bietet die „Industry Viewer“-Vorlage eine einsatzbereite Anwendung, mit der Teams Assets in Web-Builds und VR-Umgebungen streamen, sich anmelden, Modelle gemeinsam betrachten und diese im Kontext besprechen können. Dadurch wird aus einer statischen Besprechung eine lebendige, interaktive Diskussion, bei der alle den räumlichen Kontext verstehen.

5. Können wir diese Erfahrungen beim Deployment für Web- und Linux-Builds nutzen?

Auf jeden Fall. Einer der Hauptvorteile von Unity Industry ist die Möglichkeit zum Deployment auf den meisten Zielplattformen sofort. Sie können Ihre interaktiven 3D-Erlebnisse auf Linux-Systemen, PCs, Mobilgeräten, XR-Headsets und in modernen Webbrowsern bereitstellen. Diese Flexibilität stellt sicher, dass jeder – egal, ob Ihr Team in der Fertigung oder im Sitzungssaal ist – Zugang zu demselben intensiven Erlebnis hat.

Probieren Sie Unity Industry aus

6. Kann der Unity Asset Manager auf privaten Servern oder Servern von Drittanbietern bereitgestellt werden?

Wir sind uns bewusst, dass Industriedaten äußerst sensibel sind und viele Unternehmen eine strenge Kontrolle über ihre Infrastruktur benötigen.

Falls Ihr Kunde oder Ihr Unternehmen alle Dienste auf eigenen Servern hosten möchte, bieten wir eine Lösung in Form einer virtuellen privaten Cloud vor Ort an. Wir bieten für bestimmte Teile der Plattform, darunter den Unity Asset Manager, Lösungen in Form einer Virtual Private Cloud (VPC) sowie Vor-Ort-Lösungen an. Diese Modernisierung erleichtert das Deployment für IT-Teams in Unternehmen, die sichere Umgebungen verwalten, erheblich.

7. Kann ich automatisierte Regeln in großem Umfang anwenden und später beim Deployment in einer Webanwendung bereitstellen?

Ja. Die Pipeline-Automatisierung ist genau für diesen skalierbaren Ansatz konzipiert. Sie können Batch-Prozesse einrichten, die beim Hochladen in den Asset Manager verschiedene automatisierte Regeln auf eine große Anzahl von Dateien anwenden.

Sobald die Dateien in der Cloud verarbeitet und optimiert wurden, können Sie sie für jede gewünschte Laufzeitumgebung bereitstellen, streamen oder herunterladen, einschließlich einer Webanwendung. Dieser Arbeitsablauf entlastet Ihre 3D-Spezialisten von manuellen Aufgaben und sorgt dafür, dass Ihre Arbeitsabläufe zügig voranschreiten.

8. Legt die Plattform das kinematische Verhalten und die Animations-Keyframes automatisch fest?

Während Unity Industry die Dateikonvertierung und -optimierung automatisiert, erfordert die Definition spezifischer kinematischer Verhaltensweisen und Animations-Keyframes einen eher manuellen Ansatz.

Das Toolkit behält die lokalen Positions- und Hierarchiedaten Ihrer CAD-Modelle bei und bietet Ihnen so eine saubere Ausgangsbasis. Wenn Sie möchten, dass sich Teile, wie beispielsweise ein Roboterarm, auf ganz bestimmte Weise bewegen oder bestimmte Winkelbeschränkungen einhalten, können Sie die in Unity integrierten Animationswerkzeuge nutzen: den Animator, Animationsclips und den Timeline-Editor zur Sequenzierung.

Für prozedurale oder physikbasierte Bewegungen ermöglicht das Komponentensystem von Unity die Steuerung von Bewegungen über benutzerdefinierte Skripte oder direkte Transformen. Damit steht Ihnen die volle Leistungsfähigkeit einer ausgereiften Spiel-Engine zur Verfügung – nicht nur die eines einfachen Viewers –, um Ihre Industriemodelle zum Leben zu erwecken.

9. Wie gut läuft die Webvorlage auf älterer Hardware?

Die Bereitstellung hochwertiger 3D-Inhalte über einen Browser erfordert einen Kompromiss zwischen visueller Qualität und Hardware-Leistung.

Unsere neue Vorlage mit Unity 6.4 nutzt moderne Technologien wie WebGPU, sodass aktuelle Hardware hochdetaillierte Modelle flüssig darstellen kann und diese fantastisch aussehen. Ältere Laptops oder veraltete Geräte haben jedoch Schwierigkeiten mit browserbasiertem 3D, es sei denn, man optimiert das Erlebnis speziell für sie. Die Leistung hängt stets von den Hardware-Kapazitäten des Endnutzers ab.

10. Kann Unity Industry eine Verbindung zu externen Anwendungen und Sensoren herstellen?

Ja. Unity Industry und der Editor basieren auf einer offenen, datengesteuerten Architektur, die es einfach macht, eigene externe Systeme, Live-Feeds oder IoT-Sensoren anzubinden.

In der Vorlage „Industry Fundamentals“ beispielsweise sind alle Roboterdaten – Akkustand, Temperatur, Geschwindigkeit, Betriebsmodus und mehr – in ScriptableObjects gespeichert. Die Benutzeroberfläche ist direkt mit diesen Daten verknüpft und wird daher automatisch aktualisiert, sobald sich die Daten ändern. Um Ihre eigenen Live-Daten anzubinden, ersetzen oder erweitern Sie das integrierte Skript „RobotDataSimulator“ durch ein Skript, das Ihre tatsächlichen Sensor- oder IoT-Werte in dieselben ScriptableObject-Eigenschaften schreibt. Da die Daten und die Benutzeroberfläche vollständig voneinander getrennt sind, muss nichts weiter geändert werden. Das Dashboard, die Minikarte und die Statusanzeigen passen sich automatisch an Ihre aktuellen Daten an.

Für Teams, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, bietet das im Unity Asset Store verfügbare IoT-Beispielprojekt eine vollständige IoT-Integration.

Die Zukunft schneller gestalten

Um bessere Anwendungen zu entwickeln, sind klare Kommunikation, ein gemeinsames Verständnis und die richtigen Werkzeuge erforderlich. Wenn Sie den Engpass bei der spezialisierten 3D-Erstellung beseitigen und jedem Team die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen, lassen sich Ihre Visionen viel schneller in die Realität umsetzen.

Mit Unity Industry können Sie komplexe Konstruktionsdaten direkt denjenigen zur Verfügung stellen, die sie am dringendsten benötigen. Ganz gleich, ob Sie funktionsübergreifende Entwurfsprüfungen optimieren, Schulungen beschleunigen oder dynamische Digital Twins erstellen möchten – die Plattform bietet Ihnen die offene, formatunabhängige Grundlage, die Sie für Ihren Erfolg benötigen.